Serverüberwachung:Raspberry PI

Januar 26th, 2014 No Comments »

Wenn man den Raspberry Pi als Server laufen hat, ist es gut zu wissen wie es dem Kleinen geht bzw. was dieser gerade macht. dafür gibt es einige Tools, manche brauchbar, manche eher weniger. Das einfachste Programm für diesen Zweck ist Raspcontrol. Das kleine Tool gibt Informationen über den Status des Raspberry Pi wie RAM und Speicherauslastung, aktuelle Temperatur und Status über einige Services über eine Webinterface aus. Ein Webserver mit PHP wird benötigt, den wir ja bereits haben.

Als erstes benötigt man den Git Clienten um Software direkt vom GitHub runterzuladen.

sudo apt-get install git

Danach holen wir uns Raspberry Control von GitHub ins Serververzeichnis

cd /var/www

sudo git clone https://github.com/Bioshox/Raspcontrol.git

Raspberry Control benötigt einen Benutzer mit dazugehörigen Passwort. Beides muss man erstellen und in einer Konfigurationsdatei abspeichern.

Verzeichnis erstellen:

sudo mkdir /etc/raspcontrol

öffnen die Konfigurationsdatei

sudo nano /etc/database.aptmnt

und fügen einen Benutzer sowie ein Password hinzu

{
"user":       "IhrNutzername",
"password":   "IhrPasswort"
}

Nun kann man Raspberry Control per Browser aufrufen.

raspcontrol1raspcontrol3raspcontrol2

Mumble Server–Raspberry Pi

Januar 23rd, 2014 No Comments »

Raspberry PI als Server

Da der Raspberry PI mit einem 5 Watt Netzteil auskommt und im Dauerbetrieb im Jahr weniger als 8 Euro Stromkosten verursacht, bietet sich der Kleine als Server für bestimmte Aufgaben an. In dem TeamSpeak Artikel habe ich davon geschrieben, dass TeamSpeak nicht für ARM Prozessorstruktur  zur Verfügung steht. Deshalb muss man sich nach Alternativen für TeamSpeak umschauen. Die Wahl fällt dabei schnell auf Mumble.

Was braucht man?

  • Einen Raspberry PI Model B am besten mit 512MB RAM
  • Ein gutes Netzteil (Ich nutze seit mehr als einem Jahr ein HTC 5V 1A Netzteil meines alten Smartphones)
  • Eine Netzwerkverbindung über LAN oder WLAN (mit entsprechenden Adapter)
  • Ein Raspbian auf einer SD-Karte (8GB oder mehr, je nach Anwendung)

Ich fange jetzt nicht beim Urschleim des PI an, deshalb verzichte ich auf die Einrichtung von Raspbian auf dem PI und die Inbetriebnahme des Mini Computers. Den Raspberry Pi an einem LAN Kabel zu betreiben ist nicht nur einfacher, sondern auch Stromsparender.
Wir starten also mit einem frischen Raspbian. Seit der Version vom 18.12.2012 ist SSH als default aktiviert, also können wir uns per PUTTY oder einem anderen SSH Clienten Einloggen. Die noch per DHCP vergebene IP Adresse des Pi findet man leicht in der DHCP Clientliste im Router. Ansonsten benötigt man Maus, Tastatur und einen Monitor. Wenn wir im Pi eingeloggt sind starten wir mit der Vergabe einer festen (statischen) IP Adresse.

sudo nano /etc/network/interfaces

auto lo
iface lo inet loopback
iface eth0 inet static
address 192.168.2.22
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.2.1

In meinem Fall habe ich die interne IP .22 gewählt und die dazugehörige netmask. Unter gateway muss man die IP Adresse des Routers angeben. Nach dem Abspeichern der Datei, startet man das Netzwerk mit dem Befehl
sudo /etc/init.d/networking restart
Wenn man per SSH eingeloggt ist verliert man jetzt die Verbindung und kann sich nun mit der neuen IP Adresse einloggen.

Im folgenden kurzen Video sieht man die Verbindungsherstellung und die Übersicht von raspi-config.

Wichtig ist, dass man die Rootpartition auf die gesamte SD Karte ausbreitet. Auch ist es sinnvoll den zugewiesenen Grafikspeicher so gering wie möglich einzustellen (16MByte), da wir jedes Byte für den Server benötigen. Auch sollte man die Regionaleinstellungen unter Internationalsation Options auf Deutsch sowie die Zeitzone und Tastaturlayout  umstellen.

intlmem

Nach den Einstellungen, muss man den Pi neustarten, damit die Veränderungen wirksam werden.

Der Webserver

Es gibt viele Webserver für Linux, alle mit haben ihre Vor- und Nachteile. Für den Pi sollte man auf die Schwergewichter wie Apache verzichten. Lighttpd, nginx oder cherokee sind dafür die bessere Wahl. Ich habe mich hier für Lighttpd entschieden, wie man cherokee auf den Pi installiert folgt in einem späteren Tutorial.
Zuerst sollte man die Paketlisten aktualisieren
apt-get update
danach holt man sich den Lighttpd Webserver
sudo apt-get install lighttpd
Mysql als Datenbank
sudo apt-get install mysql-server
und PHP
sudo apt-get install php5-common php5-cgi php5 php5-mysql
Nun sollte man das fastcgi Modul registrieren
sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
mit
sudo service lighttpd force-reload
den Webserver neustarten
Das Serververzeichnis einrichten
Verzeichnisbesitzer (Gruppe) ändern
sudo chown www-data:www-data /var/www
Schreibrechte Verteilen
sudo chmod 775 /var/www
Den Standardnutzer pi der Gruppe www hinzufügen
sudo usermod -a -G www-data pi

Nun sollte bei dem Aufruf der vorher eingestellten IP Adresse im Browser folgende Seite erscheinen.

lighttpd

Der Mumble Server

sudo apt-get install mumble-server
Danach starten wir die Konfiguration
sudo dpkg-reconfigure mumble-server

 

Jetzt kann man die mumbleserver.ini öffnen und anpassen.
sudo nano /etc/mumble-server.ini
Das Serverpasswort sollte eingestellt werden genau wie der Text der Willkommensnachricht. An der Bandbreite für die Sprachnachrichten kann etwas probieren, wobei die voreingestellten 72000b/s eine super Sprachqualität bietet und auch für geringe Bandbreiten geeignet ist. Die Anzahl der erlaubten Clienten sollte auch auf seine Bedürfnisse anpassen, voreingestellt sind 100.
Die restliche Konfiguration kann über den Superuser Account des Mumble Clienten durchgeführt werden. Dort kann man Räume, Benutzer und andere Einstellungen bequem vornehmen.
Mein kleiner MumblePi läuft seit fast einem Jahr im Dauerbetrieb, wobei ich ab und zu den Pi neustarten musste. Dies jedoch nicht wegen Fehlern oder Abstürzen, sondern aus Bastellaune.

Was man mit dem kleinen Server noch so anstellen kann, bzw. welche Dienste für einen Clan wie den unseren hilfreich ist folgt.

Bring back the touge

Januar 22nd, 2014 No Comments »

Ein kleines Video das schon lange in meinen Youtubefavoriten ist, mit einem klasse Soundtrack.

Der Shakotan JZX30 Cressida von Underground Garage drifted durch Norwegen. Der dazugehörige  Soundtrack von Lars Dahl findet man auf Soundcloud.

Mehr Videos zu dem Toyota Cressida findet man hier.

App der Woche HayDay

Juni 30th, 2013 No Comments »

HayDay ist eine der Umsatzstärksten Apps im Apple Appstore und eines der beliebteste Spiele für iPad und iPod Touch. Das kostenlos spielbare (Free2Play) Farmspiel hebt sich dank seiner sehr guten Comicgrafik und den freiplatzierbaren Gebäude und Objekte von anderen Farmspielen ab.

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Mit logischen Produktionsketten werden aus Wolle von Schafen, Speck von Schweinen oder Milch von Kühen und Ziegen, Handelsware die mit anderen Spielern gegen die Ingamewährung Münzen getauscht werden können. Auch kleine Aufgaben (Quests) bereichern das Spiel, so will der örtliche Kindergarten 5xKekse oder der kleine Laden 3xKäse. Das Boot welches verschiedene Waren benötigt kann mit Hilfe von Freunden oder anderen Farmbesuchern gefüllt werden. Neben Erfahrungspunkten und Münzen bringt ein voll beladenes Schiff auch Bonusmarken die in Fischköder, Haustieren und Ziergegenstände angelegt werden können.

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Der Socialmediaschwerpunkt wird über Gamecenter und Facebook erreicht. Zudem kann man ein paar Farmen folgen und diese Regelmäßig besuchen. Neben dem wiederherstellen von Bäumen und Sträucher findet man bei Freunden und anderen Farmen Kisten welche ab und zu nützliche Dinge bereithalten.

Das Free2Play Modell bietet natürlich eine Premiumvariante zum schnelleren vorankommen im Spiel an. Bei HayDay ist dies die Premiumwährung von Diamanten, welche man für reales Geld per Ingamekauf erhält. Man muss aber kein Geld investieren, Diamanten erhält man auch für abgeschlossene Quests, Errungenschaften und fördert diese aus der Mine.

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Mit geduldigen und vor allem schlauen Handeln kann man ohne reales Geld zu investieren Spaß haben und in hohe Levels kommen.

Dazu einige Tipps:

  • schlaues Handeln mit seltenen Gütern (Bretter, Bolzen, Pfähle)
  • weniger Rohstoffe handeln, mehr Handelsware (je länger die Produktion dauert, desto mehr sind diese Wert), mein Tipp: Hamburger, Torten, Kuchen und scharfes PopCorn
  • bei obigen Produkte immer den Maximalpreis verlangen, wird ein Produkt nicht verkauft so wird es nach einiger Zeit vom System (Greg) gekauft
  • Kaufen und verkaufen, nutze die Zeitung um gute Angebote schnell zu erwerben
  • Helfe anderen Farmen mit ihren Booten, neben Erfahrungspunkte bekommt man auch Gutscheine die für Waren, Münzen, seltene Gegenstände oder Diamanten eingetauscht werden können
  • Produktionsketten ausbauen, benutze gefundene Diamanten um die Produktionsketten zu erweitern, dies entlastet die Lager und verschafft mehr Zeit
  • Benutze Tom, nur um sehr seltene Waren zu finden (Schaufeln, Diamantringe, Jellybeans usw).

Updates kommen fast jeden Monat, neben neuen Spielinhalten (zuletzt das Angelspielchen) wird stetig an der Stabilität und Spielbarkeit gefeilt.

Cheats, Hacks und miese Spieler gibt es auch bei HayDay. Einen Editor mit dem seinem Profil endlos viele Diamanten und Münzen hinzufügen kann gibt es auch für HayDay. Wer seinen Account und seine Farm riskieren will, kann zu diesem Tool greifen. Ehrliche Farmer haben aber mehr Spaß!

Eine große Community hat sich in den deutschen HayDay Foren gefunden (http://www.hay-day.de und http://hayday-forum.de/).  Dort findet man schnell neue Farmfreunde und auch den ein oder anderen Tipp für seine Farm.

HayDay funktioniert auf jedem iPod Touch (3rd Generation) und iPad. Auf dem Retina Display ist die Grafik einen guten Tick besser als auf den normalen iPads und iPods. Die iPods der letzteren Generationen (3rd, 4th) haben etwas zu tun mit der fülle des Spiels. Auf den iPads läuft es etwas flüssiger und die Ladezeiten sind viel kürzer.

HayDay kann man kostenlos im AppStore laden.

 

Edit Januar 2014

HayDay ist jetzt für Android Geräte im Google Playstore erhältlich. Mehr dazu in einem eigenen Test.

IP Adressbereiche

Mai 28th, 2013 No Comments »

Viele private Forenbetreiber klagen über die zunehmende SPAM Flut, vor den man sich selbst mit den Boardeigenen ANTI SPAM Tools nicht absichern kann. Die meiste Forensoftware lässt sich mit etwas Aufwand (und PHP Kenntnissen) rudimentär gegen SPAM Bots (und bezahlte SPAMMER) absichern. Ein kleiner Schritt der Linderung ist die Sperrung von ganzen IP Bereichen bekannter SPAMMER Nationen. Da viele Boards und Foren nur für bestimmtes Publikum gedacht ist, fällt es nicht weiter ins Gewicht wenn manche Nationen davon ausgeschlossen werden.

Auf der Webseite IP Adress Location kann man ganze IP Adressbereiche für Länder in verschiedenen Formaten runterladen und direkt in die Sperrformulare der Forensoftware eintragen.