Jan 15

Als wahres Fundstück der Woche kann ich meinen alten TeLMi Pager bezeichnen. Zufällig ist mir der Pager aus dem Jahre 1997 wieder in die Hände gefallen.

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Ein Relikt aus der Zeit vor SMS, MMS und Smartphones, als die mobile Kommunikation sowie das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Der Pager wurde von Motorola produziert und in verschiedenen “Geschmacksrichtungen” geliefert. TeLMi Joy, Fun und Family in verschiedenen Farben. Der TeLMi Joy war dabei das Einsteigergerät.

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Was konnte man mit dem Pager anfangen?

Über eine eigene Nummer war der Pager in einer Zone (meist die Bundesländer) erreichbar, entweder per Textnachrichten direkt aufs Display oder als Sprachboxnachricht.  Das TeLMi Pagernetz wurde von der Deutschen Funkruf GmbH betrieben und endgültig am 3. Januar 2002 eingestellt. Am Ende gab es noch einen Versuch das System wiederzubeleben mit Funktionen für junge Leute, mein Pager war ab Sommer 2000 in der Schublade verschwunden. Kosten fielen nur für den Anrufer an, und diese nicht zu knapp. Eine Nachricht kostete 2,40 DM, eine Sprachnachricht mit maximal 60s Länge 0,72 DM. Die Nummern starteten mit der Vorwahl 0166, gefolgt von einer 8-Stelligen Teilnehmerkennung. Neben Wetter und Veranstaltungstipps konnte man sich Infos zu Börse und Wirtschaft auf den Pager senden lassen. Auch Terminerinnerungen konnte man für monatlich 4.- DM auf den Pager senden lassen. Genau das was man als Teenager so brauchte Zwinkerndes Smiley

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Konkurrenzprodukte gab es von der Telekom (T-SCALL und SKYPER) und Quix. Nur der TeLMi war ohne Grundgebühr und deshalb sehr beliebt bei Jugendlichen.

Nov 25

Ein vierjähriger Junge nahm das Motto der Polizei wörtlich und rief an um Hilfe bei seinen Matheaufgaben zu erhalten.

Hilfe bei den Mathematikhausaufgaben, mal anders Smiley mit geöffnetem Mund

Okt 17

Das PowerBook 3400 war meine erste Ausflug in die Computerwelt abseits vom PC. Seit 10 Jahren habe ich das PowerBook nun und es funktioniert immer noch tadellos. Es ist das letzte der Oldworld Macintoshs, das heißt es ist noch mit einem Prozessor der pre G3 Ära ausgestattet.

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Die Technischen Spezifikationen im Überblick:

 specs_pb3400c-240 Bei dem hier beschriebenen PowerBook handelt es sich um die größte Ausbaustufe mit 240MHz Prozessor und 144MByte Arbeitsspeicher. Die original IDE Festplatte fasste 3GByte Daten und mitgeliefert wurde nur das 12xCD Laufwerk. Die zusätzlichen Floppy –und ZIP Laufwerke lassen sich schnell gegen das CDROM Laufwerk austauschen. Neben Kopfhörer und Mikrofoneingang (3,5mm) sind noch die vier Lautsprecher zu erwähnen, welche das 3400C für Soundanwendungen empfahl. Das Display zeigt auf 12 Zoll eine Auflösung von 800×600 Pixel bei 16Bit und stellt damit 65.536 Farben dar. Die Anschlüsse sind typisch für die alten Macs, neben ADB hat das PowerBook SCSI sowie eine Fast Infrarot Schnittstelle die Daten mit 1MBit übertragen kann. Zwei PCMCIA Steckplätze komplettieren die Ausstattung. Mit etwas Bastelarbeit sind die Steckplätze 32Bit fähig, da der Texas Instruments PCI1130 Controller dies kann, nur die Steckplätze das Einsetzen von Cardbus kompatiblen Karten verhindert. Mehr zu dem Thema und eine Übersicht über funktionierende USB 2.0 Hardware findet man hier.

Als Prozessor kommt IBMs PowerPC 603ev zum Einsatz. Der im 35µm Prozess gefertigte  G2 32Bit Prozessor verbraucht maximal 6Watt (bei 300MHz) und kam auch bei der ThinkPad 800 Serie zum Einsatz (siehe Monsterthinkpad IBM ThinkPad 860). Der Bustakt liegt bei 40MHz, neben 2x 16 KB L1-Cache hat der Prozessor noch 256KByte L2 Cache.

Die Tastatur ist gemessen an heutigen Standards gewöhnungsbedürftig, da der Anschlag alles andere als angenehm ist.

pb3400_keyAls original Betriebssystem kam MacOS 7.6.1 zum Einsatz, ich habe MacOS 8 dazubekommen was sehr flüssig läuft. Von Hause aus unterstützt das 3400c alles bis MacOS 9.1. Mit Hilfsprogrammen wie OS9Helper ist es möglich bis MacOS 9.2.2 zu installieren und mit xPostfacto kann man mit viel Mühe auch MacOS X zum laufen bringen. Spaß macht OS X aber auf dem 3400c nicht, es ist einfach zu langsam.

Für MacOS 9 Anwendungen ist das PowerBook 3400c also gerüstet und man kann erfreulich gut damit arbeiten, wenn man bedenkt das dieser Klassiker bereits 12 Jahre alt ist.

Mehr zu MacOS X und Hardwarehacks (Festplattentausch, USB, Cardbus) zum PowerBook 3400c folgen später, sobald ich meine Notizen von anno dazumal gefunden habe. Bei Fragen und Anregungen bitte das Kontaktformular benutzen.

Dez 24

Zur Zeit wird überall ein USB DVB-T Stick von Technotrend für wenig Geld verscherbelt. Laut Beschreibung nur kompatibel mit Windows XP. Der TV Stick funktioniert aber ohne weiteres unter Windows Vista und 7 (auch 64 Bit!) solange man auf die Fernsehsoftware verzichten kann und nur den BDA Treiber verwendet. Den Treiber für denTECHNOTREND TT Connect TV Stick findet man hier.
Mit diesem Treiber funktioniert der Stick mit jeder BDA kompatiblen Mediacenter Software.

Dez 01

Was passiert wenn man einen Ferrari mit einer Ente kreuzt? Der ultimative Schläfer.